Mai 122013
 

Ich weiß, ich weiß, ich fange hier ständig neue Themen an und arbeite an den anderen nicht weiter. Ich war schon immer so. Immer viel ausprobieren, Dinge parallel betreiben und die Zeit nutzen. Das ist irgendwie mein Motivationsmotor. Mit Sicherheit wäre es auch mal gut, sich auf einige wenige Dinge zu konzentrieren…mal schauen.

Ich lebe jetzt mit meiner künftigen Frau seit gut 10 Monaten in Hamburg, die schönste Stadt Deutschlands wie uns bereits viele, die wir hier kennen gelernt haben, erzählten. Ich kann das nicht beurteilen. Ich habe bisher in vier Städten gelebt und gebe zu, dass Hamburg mit seiner Vielfalt an Möglichkeiten seinen Alltag zu gestalten, schon an der Spitze von meinen vier Städten ist.

Heute möchte ich euch über ein sehr zu empfehlende Location erzählen, wenn ihr wie ich ein Kuchenliebhaber seid. Ich esse für mein Leben gerne Kuchen und über die Jahre hinweg ist mein Anspruch daran immer größer geworden.

In Köln, wo ich vorher wohnte, hatte ich lange suchen müssen, um ein Café zu finden, dass Kuchen einer Konsistenz und Geschmack produzierte, die top ist. Wenn ihr also in Köln unterwegs seid und ein unglaublich leckeres Stück Kuchen mit einem guten Kaffee trinken wollt, dann besucht das Café Rico.

In Hamburg angekommen, war natürlich somit auch ein Ziel von mir, ein Café zu finden, dass ebenfalls unglaublich tolle Kuchen hat. Meine liebe Freundin und ich haben während unseren Streifzügen durch Hamburg mehrere Café getestet.

Coffee al Volo
Ein süßes kleines Café am Winterhuder Marktplatz.
Hudtwalckerstraße 18
Hamburg
040 18077803

Campussuite an der Eppendorfer Landstraße
Die Campussuite als eine Kette in mehreren Städten Deutschlands.
Eppendorfer Landstraße 102
Hamburg
040 23858380

Café Gnosa
Das Café liegt im schönen St.Georg Viertel.
Lange Reihe 93
20099 Hamburg
040 243034

Café Emmas

Café Emmas

Alle drei Cafés sind wirklich schöne Locations mit tollen und leckeren Kuchen. Doch keins schaffte es, bei mir Begeisterungsstürme zu entfachen. Das passiert erst, als wir auf das Emmas Café gestoßen sind. Meine Freundin und ich waren auf der Suche nach einem Konditor für unsere Hochzeitstorte. Dabei sind wir im Internet auf Emmas gekommen. Beim Besuch dort, um uns die Hochzeitstorten anzuschauen, nutzen wir auch direkt die Gelegenheit, um den Kuchen dort zu probieren. Wir entschieden uns aus dem üppigen Angebot für den Milchreiskuchen.

Schon der erste Bissen führte zu diesem Wow Effekt, den ich das letzte Mal im Café Rico hatte. Der Kuchen war der Hammer. Nicht zu süß, tolle Milchreiskonsistenz, ein sehr leckerer Bohnen und für die Frische sorgte eine Lage Himbeeren oben drauf.

Inzwischen waren wir schon recht häufig da. Auch die anderen Kuchen sind alle super lecker und uneingeschränkt zu empfehlen. Wir bekommen auch unsere Hochzeitstorte von Emmas Café. Eine dreistöckige Torte und der Clou, im Boden wird die Lage Tiramisu sein…Wahhhnsinn…

Das Café wird von Stephanie und Wolfgang Emmert geführt. Beide sind total lieb und nett. Stephanie zaubert die leckeren Kuchen-Begehrlichkeiten und Wolfgang kümmert sich um die Gäste.

Das Café ist nicht groß und hat dadurch ein ganz besonderes Flair.
Wenn ihr also mal sehr guten Kuchen in einer netten und liebevollen Atmosphäre genießen wollt, dann geht zu Emmas.

Emmas – Café, Konditorei und auch Deli
Hofweg 63
22085 Hamburg
040 22698965

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Montag Ruhetag

Mrz 062013
 

barefoot joggingIch habe letzten Sonntag meine Vibram-Schuhe übergezogen und war endlich wieder mal Barfuß laufen. Durch den strengen Winter musste ich eine Zwangspause von 4 Monaten einlegen.

Das Lauferlebnis ist nach so einer Pause immer wieder toll. Der andere Laufstil lässt einen die Waden- und Fußmuskeln spüren. Durch die leichten Schuhe mit der dünnen Gummisohle fühlt man jeden Stock und Stein. Das ist einfach ein ganz anderes Laufen.

Die Konsequenz meines knapp 6km Laufs ist ein unglaublicher Muskelkater und das trotz langem Dehnen und Massieren der Muskulatur nach dem Laufen. Aber auch das ist für mich inzwischen nichts Neues mehr. Dieser starke Muskelkater ist immer da, wenn ich nach einer längeren Pause das Barfußlaufen wieder starte. Aber einmal diesen überstanden, steht dem regelmäßigen Laufen nichts mehr im Weg.

Für alle diejenigen, die es noch nicht ausprobiert haben, macht es einfach! In meinen Artikeln zum gesunden Barfußlaufen erfahrt ihr auch, worauf geachtet werden sollte.

Viel Spaß bei dem neuen Gefühl…Oliver

Feb 062013
 

Seit zwei Monaten führe ich bei meinem Arbeitgeber einen Selbstversuch durch, um folgende Frage zu klären:

Kann die Architektur von Social Media die eMail-Kommunikation reduzieren oder sogar ersetzen?

Ich werde hier in mehreren Artikeln berichten, wie ich auf Basis eines neuen Tools mich der Antwort auf diese Frage nähere.

Ausgangssituation:
Die IT meines Arbeitgebers hat letztes Jahr im Testbetrieb IBM Connections gestartet. IBM nennt sein Produkt eine unternehmensorientierte Social Software und in der Tat, sind das Konzept und die Struktur vergleichbar mit Facebook oder G+.
Als ich von diesem Testbetrieb erfahren habe, wollte ich einen Testzugang. Denn ich war immer noch auf der Suche nach einer Alternative, um mit Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen (z.B. ein Projektteam), Dateien auszutauschen, bzw. gemeinsam an diesen zu arbeiten ohne den klassischen Weg von Netzwerkordnern zu nutzen, der bis dato die einzige Möglichkeit war.
Dieser „alte“ aber gängige Weg, Daten auszutauschen, zur Verfügung zu stellen und gemeinsam daran zu arbeiten, gehört immer noch zum Standard in vielen Unternehmen. Doch aus meiner Sicht, ist dieser Weg veraltet und entspricht nicht mehr den Möglichkeiten heutiger Kommunikation.

Was sind die Vorteile, was sind die Nachteile, bzw. was fehlt bei dieser Art der Kommunikation?

+ einfache, bekannte Handhabung
+ Strukturen innerhalb eines Netzordners sind schnell eingerichtet (Anlegen von Ordnern)
+ Dateien können schnell von A nach B bewegt oder kopiert werden

- Netzordner können nur durch die IT eingerichtet werden
- Zugriffe sind durch die IT einzurichten
- automatische Versionisierung von Dateien existiert nicht
- Zuordnung von Aufgaben an Personen ist nicht möglich
- automatische Benachrichtigung bei Änderungen gibt es nicht
- Abonnieren von bestimmten Inhalten gibt es nicht
- Statusmeldungen / Neuigkeiten an ein definiertes Team / Netzwerk zu senden gibt es nicht
- unterschiedliche Teams / Nutzergruppen für bestimmte Themen zu definieren ist nicht möglich

Aus diesen Gründen bin ich immer auf der Suche nach Alternativen, wenn sie denn angeboten werden. So ist es also zum Testzugang gekommen.
Am Anfang, als ich auf die Social-Komponenten gestoßen bin, fragte ich mich, was ich mit einem Profil, Communities, Status-Meldungen und einem Netzwerk dass ich mir aufbauen kann, in einem Unternehmen soll. Die zu Beginn dieses Artikels gestellte Frage „Kann die Architektur von Social Media die eMail-Kommunikation reduzieren oder sogar ersetzen?“ stellte ich mir erst, als über Twitter der folgende Welt-Online ArtikelDeutsche Firmen entdecken Alternative zur E-Mail flog.
Jetzt bin ich am Testen und am Ausprobieren, in welchen Bereichen mich die Software und ihre Funktionen unterstützen kann und wie die Antwort auf die Frage am Ende lautet.

Mehr dazu dann im nächsten Artikel. Dort gebe ich einen kurzen Überblick über die Funktionen des Tools und welche ich davon benutze.

Bis dahin…
Oliver

Jan 292013
 

Auf dem Weg zum gesunden Joggen (Teil 7)

Wie im letzten Teil angekündigt, möchte ich euch in diesem letzten Teil meiner Reihe erzählen, ob und wie die Behandlungen angeschlagen haben und ob ich meinen Fersensporn losgeworden bin.

Mein Therapieplan sah ja die folgenden Maßnahmen vor:

  • 3x Stoßwellentherapie
  • 10x Physiotherapie
  • Einlagen
  • vorsichtiger, ansteigender Ausdauersport mit anschließender Kühlung
  • spezielle Dehnübungen

Ich habe alle Maßnahmen durchgeführt, bis auf den letzten Punkt, die speziellen Dehnübungen. Diese habe ich während des Programms immer vergessen bzw. ich hatte einfach keine Lust auf die Übungen.

Nach dem Abschluss der Therapie war der Schmerz in meiner Ferse auch fast weg. Nur noch bei hohem Druck oder abends spürte ich noch was.
Ich hatte auch mein Laufpensum wieder fast auf normales Niveau gebracht, 3x die Woche zwischen 5 – 15km.
Dennoch entschied sich der behandelnde Arzt, dass ich noch einmal 10x Physiotherapie machen sollte. Von den 10 Therapien habe ich 5 durchgeführt. Bedingt durch meinen Umzug nach Hamburg kam es zu den letzten 5 allerdings nicht mehr. Aber zum Glück brauchte ich die auch nicht. Denn ich bin seit Oktober schmerzfrei.

Wegen des anstehenden Winters und den damit einhergehenden Wegfall des Barfußlaufens bin ich hier in Hamburg dann zu einem neuen Sportorthopäden gegangen, da ich mir neue Sportschuhe kaufen wollte. Die Alten waren durch.

Der hat mir noch mal spezielle Einlagen angefertigt und mir für den Schuhkauf mitgegeben, dass ich bei den Schuhen nur darauf achten sollte, dass sie meine Ferse gut umklammern und festhalten. Sonst sollte der Schuh keine  Verstärkung wegen meiner Überpronation haben. Denn diese würde durch die Einlagen korrigiert.

Ich habe mich wieder für einen Asics Schuh entschieden, da dieser gerade im Angebot war.
Bin sehr zufrieden mit dem Laufkomfort und durch die Einlagen ist auch die Stabilität beim Laufen gegeben.

Fazit: Ich bin im Moment komplett schmerzfrei (auf Holz klopft) und kann das Laufen endlich wieder genießen. Freue mich schon auf den Frühling, wenn ich dann wieder in meine Barfußschuhe steigen kann.

Wünsche euch alles Gute beim Laufen,
Oliver

Jan 242013
 

Hallo Community,

ich möchte in den nächsten Wochen hier über das Thema „Soziale Unternehmensnetzwerke“ schreiben. Dieses Thema bin ich im Moment in einer Art Pilotprojekt am Testen. Das Unternehmen für das ich arbeite ist ein großer Einzelhändler und mein Verantwortungsbereich sind Projekte und organisatorische Themen. Ich erlebe das Unternehmen in Beziehungen zu neuen Entwicklungen und Systemen sehr offen, wodurch ich das Glück habe solche Pilotprojekte zu starten.

Mein Ziel ist es euch zu erzählen, wie ich zu diesem Thema gekommen bin (denn mir ging es eigentlich um eine einfache Möglichkeit mit mehreren Personen an einem Projekt und damit zusammenhängende Dateien zu arbeiten) warum ich die Idee eines sozialen Unternehmensnetzwerk sehr interessant finde und welche Ansätze ich da gerade teste.

Bin gespannt, was ihr über das Thema denkt und freue mich natürlich, mit euch darüber diskutieren zu können.

Der erste Artikel folgt bald…bis dahin
Oliver

Dez 242012
 

Hallo,

schon länger habe ich nichts mehr hier im Blog geschrieben. Das liegt leider daran, dass ich im Sommer im Zuge eines Jobwechsels nach Hamburg gezogen bin und daher einfach keine Zeit hatte. Denn neuer Job bedeutet erstmal viel Arbeit und lange Abende in der Firma.

Nach 6 Monaten sieht es aber endlich wieder was besser aus und ich sehe dem neuen Jahr positiv, was das bloggen angeht, entgegen.

Ich wünsche euch allen ein geruhsames und schönes Weihnachtsfest, erholsame Weihnachtstage und einen gute Rutsch in das Jahr 2013.

Oliver

Mai 302012
 

Ich bin von diesem WordPress Plugin so begeistert, dass ich diese Begeisterung in einem kleinen Artikel zum Ausdruck bringen möchte.

Ich bin ein fauler Mensch, d.h. ich möchte mich, wenn es geht, nicht mit solchen Dingen wie regelmäßige Backups von irgendwas selber beschäftigen. Ein guter Freund, der selber Blogger ist, sagte mir, dass das „backupen“ vom Blog wichtig ist und wirklich regelmäßig vor neuen Updates, etc. durchgeführt werden sollte. Als ich ihn fragte, wie er es denn handhaben würde, sagte er mir:

Das mache ich alles von Hand…FTP die Dateien von Webserver geholt und dann noch ein SQL Dump über die Admin-Konsole der Datenbank. Ist keine große Sache.

Ich machte es dann auch 1x auf die manuelle Methode und er hat Recht, eine große Sache ist es wirklich nicht. Trotzdem dachte ich mir, muss es doch dafür Tools geben, die das automatisch durchführen. Denn ich kenne mich und ich weiß, dass ich bei der Entscheidung: „Oh du hast ein neues WordPress-Update, mal eben schnell installieren oder aber vorher noch einen Backup durchführen“ mich meistens wohl für die Variante „eben schnell installieren“ entscheiden würde.

Also ging ich auf die Plugin-Recherche in der WordPress-Welt und bin auf das „WordPress Backup for Dropbox“ gekommen. Da ich Dropbox in meiner täglichen Arbeit bereits nutze dachte ich mir, das klingt doch nach dem was du suchst.
Also schnell auf „Installieren“ geklickt und schon hatte ich das Plugin in meinem Blog installiert.

Hier noch der Hinweis: Das Plugin ist kostenlos!

Nach der Installation richtet sich das Backup in der Hauptebene der linken Leiste ein (siehe Screenshot).


Jetzt muss man das Plugin nur noch mit der Dropbox (Dropbox Account vorausgesetzt) verknüpfen / autorisieren und schon ist das Backup betriebsbereit.
Wer möchte kann nun noch diverse Einstellungen festlegen:

  • Name des Verzeichnis, wo das Backup die Daten abspeichert
  • Tag und Uhrzeit, wann das Backup durchgeführt werden soll
  • Häufigkeit: wöchentlich / alle 14 Tage / alle 4 Wochen / alle 8 Wochen / alle 12 Wochen
  • Ausschluss von bestimmten Dateien und Verzeichnissen innerhalb der Blogstruktur

Wenn es gewünscht ist, kann auch direkt ein Backup manuell gestartet werden.
Der Backup selber dauert (abhängig der Dateimenge und Größe) recht kurz. Bei mir lief er ca. 3min.

Das Beste an diesem Backup ist aus meiner Sicht auch die Tatsache, dass ein SQL Dump ebenfalls durchgeführt und dieser in dem Dropbox Verzeichnis abgelegt wird.

Ich nutze das Plugin nun seit ca. 2 Monaten und bin wirklich begeistert. Bisher ist es zum Glück noch nicht dazu gekommen, dass ich einen  Restore meines Blogs durchführen musste aber ich habe den SQL-Dump des Backups mit einem von mir manuellen durchgeführten verglichen. Die Dateninhalte waren gleich. Also gehe ich davon aus, dass ein Restore auch klappen würde.

Ein tolles Plugin!

Mai 302012
 

Bin gerade beim stöbern im Internet über “Bafußlaufen” und Vibram “FiveFingers Zehenschuhe” auf die Seite Living Barefoot gestoßen. Die Seite beschäftigt sich rund um das Thema “Barfußlaufen” mit dem Fokus auf die unterschiedlichsten Schuhe / Hersteller die es gibt.
Was ich klasse fand war ein kurzer Artikel, dass die Fivefingers von Vibram nun auch Hollywood erobert haben. Der Schauspieler Danny Glover trug die Schuhe bei einer offiziellen Verleihung. Auf der Seite, die ich euch im Anschluss an diesen Artikel verlinkt habe, seht ihr auch ein Foto…klasse!

Hier geht es zum Artikel

 

 

Foto von mathanba
Mai 252012
 

Ich nutze zum Barfußlaufen die FiveFinger Schuhe von Vibram. Im Internet bin ich heute zufällig über eine Werbe-Website für die Schuhe gekommen, die einfach klasse gemacht ist. Sie ist zwar schon etwas älter, aber so gut, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte.

Hier geht es zu der Seite: Link

Bevor ihr auf den Link klickt, solltet ihr aber den Ton anstellen, da der für den Gesamteindruck wichtig ist.

Viel Spaß…

Mai 232012
 

Bei meinem letzten Beitrag im Februar zu dieser Artikelserie endete ich mit der Diagnose Fersensporn.

Über erste Recherchen im Internet wusste ich bereits, dass diese Diagnose eine langwierige Sache ist. Doch ich hätte nicht gedacht, dass sie so langwierig werden würde.

Der Doktor hat mir aufgrund der Diagnose die folgenden Behandlungsmethoden aufgeschrieben.

  • 10x Elektrotherapie
  • 14 Tage kühlende Salbe für dich Nacht
  • Einlagen
  • kein Ausdauersport
  • spezielle Dehnübungen

Neben der Tatsache, dass ich es nicht toll fand, keinen Ausdauersport mehr ausüben zu dürfen, hat mich die Masse an Dingen, die getan werden sollten schier erschlagen. Ich hatte noch nie so ein Problem mit dem Sport, dass ich zum Arzt musste und dann bin ich das erste Mal da und schon kommt diese ganze Masse an Behandlungen auf mich zu.
Da ich ja bereits beim Arzt war und terminlich die Möglichkeit gegeben war, bin ich direkt im Anschluss auch zur ersten Elektrotherapiebehandlung gegangen.
Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber ich muss sagen, dass mir diese Therapie wie „ich möchte Geld verdienen“ vorkam. Da wird durch die Ferse in regelmäßigen Abständen ein geringer Strom geleitet, der die Entzündung reizen soll, damit der Körper mit Gegenmaßnahmen reagiert. Das Problem eines Fersensporn ist nämlich die Ferse selber. Die ist so gering durchblutet, dass der Körper zu wenig auf eine Entzündung und noch viel Wichtiger, auf das Knochenmaterial, welches als Reparaturmaßnahme des Körpers dort abgelagert wird, reagiert. Daher muss die betroffene Stelle zusätzlich gereizt werden. Doch dieser geringe Stromreiz war aus meiner Sicht nicht das richtige Mittel dagegen.

Da ich ein Freund von „Zweitmeinungen“ bin, holte ich mir diese auch bei einer Sportorthopädischen Praxisklinik, die direkt bei mir um die Ecke liegt, ein.
Die Diagnose war die gleiche, Fersensporn. Die Therapie dann aber eine andere:

  • 3x Stoßwellentherapie
  • 10x Physiotherapie
  • Einlagen
  • vorsichtiger, ansteigender Ausdauersport mit anschließender Kühlung
  • spezielle Dehnübungen

Das Interessante aus meiner Sicht an diesen Behandlungen ist die Intensität, mit der diese von mir oben beschriebene Überreizung der Entzündung erreicht werden soll.
Die Stoßwellentherapie ist keine Angenehme Erfahrung. Ein Gerät erzeugt Schallwellen, die je nach Einstellung in unterschiedlicher Tiefe gebündelt werden. Durch diese sich wiederholenden Stoßwellen auf den betroffenen Punkt wird das sich abgelagerte Knochenmaterial zerrüttet und die Entzündung überreizt, so dass der Körper stärkere Maßnahmen zur Beseitigung durchführt. Das tut weh…
Das gleiche Prinzip wird auch bei der Physiotherapie angewandt. Der Therapeut drückt und massiert mit einem speziellen Werkzeug direkt die betroffene, schmerzende Stelle sowie die Umgebung. Auch das ist keine angenehme Erfahrung, soll aber demselben Zweck dienen, wie die Stoßwellentherapie.

Wie die Behandlung angeschlagen hat und ob ich den Fersensporn los geworden bin, schreibe ich dann im nächsten und wohl dann auch letzten Teil.